Die Damenmannschaft trat zu ihrem letzten Spiel beim bis dato Tabellenzweiten TSV Burgthann an. Eine schier unlösbare Aufgabe, musste man doch unbedingt gewinnen, um die letzte Chance auf den Klassenerhalt in der K 2 zu sichern. In der ersten Runde gingen Verena Ullrich, Katja Hofecker und Nadine Kraus an den Start. Verena Ullrich verlor ihr Match in zwei Sätzen, Katja Hofecker gab den ersten Satz zu Null ab, im zweiten besann sie sich auf ihre Stärken und holte sich diesen mit 6:1. Nervenstark gewann sie auch den abschließenden Matchtiebreak (10:7) und bewahrte damit ihre weiße Weste. Nadine Kraus erging es ganz ähnlich. Der erste Satz ging an den Gastgeber (1:6), im zweiten zeigte sie ihre beste Saisonleistung und fuhr diesen mit 6:2 nach Haus. Im Matchtiebreak trumpfte sie mit 10:5 auf. Mit einem 4:2-Vorsprung wurde die zweite Runde eingeleitet. Martina Keppler verlor den ersten Satz gegen ihre um sechs Leistungsklassen stärkere Gegnerin klar. Im zweiten hielt sie sehr gut mit, was das 5:7 auch wiederspiegelt. Steffi Bernet hatte mehr mit der Hitze als der Gegnerin zu kämpfen und verlor in zwei Durchgängen, während Lena Bauer dank einer glänzenden Vorstellung den vierten Einzelsieg in Folge holte (6:1, 6:3), so dass mit einem ausgeglichenen Verhältnis die Doppelpartien gestartet wurden. Das Zweierdoppel Verena Ullrich/Nadine Kraus spielte hervorragend und gewann klar mit 6:3 und 6:1. Das Dreierdoppel Katja Hofecker/Lena Bauer agierte gewohnt sicher und ließ mit 6:4 und 6:0 nichts anbrennen, so dass der nicht unbedingt zu erwartende Gesamtsieg bejubelt werden konnte. Dabei spielte es keine Rolle mehr, dass das Einserdoppel Martina Keppler/Bettina Borngässer nach dem ersten Satz aufgab, was das Endergebnis von 12:9 bedeutete. Eine sehr beachtliche Leistung der Damenmannschaft, schaffte man damit doch den Sprung auf den drittletzten Platz in der K 2. Die Freude über diesen Sieg währte jedoch nur eine Woche, da der Mitkonkurrent aus Feucht in ihrem letzten Spiel gegen den TSV Burgthann mit Sage und Schreibe 21:0 gewann und damit die Damenmannschaft auf den vorletzten Platz katapultierte, was eigentlich den direkten Abstieg bedeutet. Ob man dennoch auch im nächsten Jahr wieder K 2 spielt, wird am grünen Tisch nach Saisonende entschieden, denn in den letzten Jahren durfte oftmals der Vorletzte im Rahmen der Neueinteilung in der Klasse verbleiben. Die Hoffnung stirbt zuletzt, wobei man dennoch der empfindlichen Niederlage gegen den Mitkonkurrenten Feucht (10:11) ein wenig hinterher trauern muss.

Hier schöpften sie dank einer tollen Vorstellung noch Hoffnung auf den Klassenverbleib:
Von links: Katja Hofecker, Bettina Borngässer, Martina Keppler, Mannschaftsführerin Verena Ullrich, Nadine Kraus, Lena Bauer und Steffi Bernet
Die Damen 30 trafen in ihrem vorletzten Spiel auf den Tuspo Heroldsberg. Anna Stolberg und Stefanie Schöpe unterlagen in zwei Sätzen. Gleiches galt für Melanie Hofecker, wobei das Spiel sich durchaus ausgeglichen gestaltete. Martina Keppler spielte hervorragend, musste sich aber am Ende mit 6:4, 3:6 und 7:10 geschlagen geben. Auch die Doppelpartien verliefen ähnlich. Das Team Martina Keppler/Anna Stolberg unterlag mit 7:5, 4:6 und 8:10. Die Paarung Melanie Hofecker/Stefanie Schöpe verlor den ersten Durchgang (2:6), der zweite wurde mit 6:3 gewonnen. Der abschließende Matchtiebreak war schwer umkämpft. Hier vergab man drei Matchbälle und verlor am Ende mit 9:11, so dass die etwas zu hohe Niederlage von 0:14 entstand. Mit etwas mehr Glück, wären mehr Punkte, wenn nicht gar ein Unentschieden, möglich gewesen.
Die Damen 40 waren zu Gast beim sehr starken Tabellenzweiten TC Hersbruck. Kora Beinke spielte klasse und gewann klar mit 6:0 und 6:2. Anke Hofecker ging gesundheitlich angeschlagen in die Partie und gewann diese dank einer großartigen kämpferischen Leistung mit 6:3, 1:6 und 10:6. Heidi Langenberger, Thea Orlowski und Brigitte Hofecker hatten gegen ihre starken Gegner keine Chance. Petra Heubeck unterlag im ersten Durchgang denkbar knapp im Tie-Break. Im zweiten wurde ihr Gegenüber immer stärker, so dass dieser ebenfalls verloren ging. Die Doppelpartien brachten auch keine Wende. Lediglich das Zweierdoppel Heidi Langenberger/Thea Orlowski verlor sehr knapp in drei Sätzen (5:7, 6:3, 6:10), so dass mit 4:17 im Gepäck die Heimreise angetreten wurde.
Die Herren 30 wollten eigentlich ihr letztes Heimspiel gegen den TSV Behringsdorf bestreiten. Warum eigentlich? Der Gast sagte leider kurzfristig ab, so dass die Partie kampflos mit 21:0 gewonnen wurde.
mh
